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Die Idee


„Mit den Kindern leben“

ist die Leitidee unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Diese Werte sind Leitbild  unseres Engagements für Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts, die massive Verhaltensauffälligkeiten aufweisen.

 

Angefangen haben wir am 01.04.1970 mit dem Kinderhaus in Strande mit 8 Plätzen. Es entstand unter der Initiative von Erwin Steffen die damals revolutionäre Idee - im Gegensatz zur damals vorherrschenden Unterbringung in Großheimen - Kinder in überschaubaren und familienorientierten Einrichtungen zu betreuen.

 

Um das Ausscheiden des Gründers Erwin Steffen vorzubereiten,  wurde 1993 die „Erwin Steffen Trägergesellschaft für sozialpädagogische Einrichtungen mbH“ von 7 Gesellschaftern gegründet, nachdem einige Teileinrichtungen der Kinderheime Steffen von ihren langjährigen Leitern in eigener Trägerschaft übernommen wurden.

 

1996 wurde die „Erwin Steffen Trägergesellschaft“ umfirmiert in die „Er.Ste. Trägergesellschaft“, um nach dem vollständigen Rückzug des Gründervaters Erwin Steffen aus dem Berufsleben,  die Entstehung einer neuen - und durch die Aufnahme neuer Gesellschaftereinrichtungen größeren - Gemeinschaft  zu dokumentieren, ohne jedoch unsere „Wurzeln“ und Grundprinzipien zu verleugnen.

Heute ist die Er.Ste. Trägergesellschaft für sozialpädagogische Einrichtungen ein Zusammenschluß von 23 eigenständigen, unabhängigen Einrichtungen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg mit mehr als 500 Plätzen in der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, um die Solidität und insbesondere Stabilität einer größeren Einrichtung mit der unbestrittenen pädagogischen Flexibilität einer kleinen Einrichtung und deren „Nähe” zu den Kindern und Jugendlichen zu verbinden.

Sie hat aber auch den Zweck, Ersparnisse bei der Zusammenlegung von Verwaltungseinheiten zu erzielen und macht es möglich, daß die pädagogischen MitarbeiterInnen an der Basis sich auf die eigentliche pädagogische Arbeit konzentrieren können und soweit wie möglich von Verwaltungsarbeiten - die notwendig und erforderlich für unsere Arbeit sind - entlastet werden.

So wird durch die Trägergesellschaft die Lohn- und Finanzbuchhaltung, die Rechnungslegung der Gesellschaftereinrichtungen erstellt und die Zwischenfinanzierung gesichert. Mit den Entsendestellen wird ein Entgelt für die Grundleistungen ausgehandelt, der auf einer für alle Gesellschaftereinrichtungen verbindlichen Leistungsbeschreibung beruht, die im Rahmen der Qualitätsentwicklung auf der Basis unseres QM-Handbuches regelmäßig überprüft wird.

Mit den Entsendestellen wird ein Entgelt für die Grundleistungen ausgehandelt, der auf einer für alle Einrichtungen verbindlichen Rahmenleistungsbeschreibung beruht,  die im Rahmen der Qualitätsentwicklung auf der Basis unseres QM-Handbuches regelmäßig überprüft wird. Unsere Einrichtungen werden im Rahmen des Qualitätsentwickkungssystems (SQM Jugendhilfe) überprüft und beraten.

 

Der Zusammenschluss in der Trägergesellschaft ermöglicht durch regelmäßige Treffen  -  i.S. von Benchmarking, Workshops und Qualitätsmanagement-Zirkeln - den Austausch pädagogischer Erfahrungen über den eigenen Arbeitsbereich hinaus.

Die Er.Ste. Trägergesellschaft ist aber auch Anlaufstelle für Entsendestellen bei der Suche nach für die Kinder/Jugendlichen adäquaten pädagogischen Möglichkeiten, da die vernetzte Vielfalt der pädagogischen Angebote unter dem Dach unserer größeren Gesellschaft die Suche nach einem individuellen Betreuungsangebot für die Kinder und Jugendlichen erleichtern kann.

Das Spektrums des Angebotes der der zusammengeschlossenen Einrichtung ist sehr differenziert und beinhaltet  - gemäß unserer Leitspruches “Vielfalt unter einem Dach” - alle Angebote im Bereich der stationären Erziehungshilfen.

 

  • geschlechtsgetrennte Einrichtungen für sexuell mißbrauchte Kinder/Jugendliche in Wohngruppen unterschiedlicher Größe (Mädchen und Jungengruppen)

 

  • Betreuung in stark familienorientierten Einrichtungen mit 2-4 Plätzen und innewohnender ErzieherInnenfamilie

 

  • koedukative Wohngruppen für Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren mit einer Gruppenstärke von acht bis maximal zwölf Kindern

 

  • betreute Jugendwohngruppen für Jugendliche ab 16 Jahren mit Training der späteren Selbständigkeit

 

  • Möglichkeiten der externen Beschulung auf der Basis lerntherapeutischer Methoden in Kleingruppen

 

  • Therapeutische Einrichtungen unter Einbeziehung der schulischen Bildung in einem ganzheitlichen Ansatz

 

  • Möglichkeit der Betreuung in behindertengerecht ausgelegten Einrichtungen sowohl für geistig als auch körperlich behinderte Kinder und Jugendliche

 

  • Betreuung von Klienten aus dem regionalen Umfeld in einer teilstationären Einrichtung bzw. Tageseinrichtung mit dem Schwerpunkt auf schulischen Problemstellungen

 

  • Individualbetreuung  von Jugendlichen in eigens angemieteten Objekten sowohl von aus unseren Einrichtungen herausgewachsenen Jugendlichen als auch Neuaufnahmen

 

  • Betreuung in einem arbeitstherapeutischem Förderzentrum mit speziellen therapeutischen Angeboten